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„Ich habe die Liebe zur Kunst sowohl durch die Muttermilch vermittelt bekommen, als auch insbesondere durch die Gene meines Vaters!“

Edgar Huber wuchs in einem Haus voller Kunstgeist auf: Die Mutter, Lotte von Gagern, als Goldschmiedin und die rege Zusammenarbeit mit seinem genialen Bildhauer-Vater, Prof. Erwin Huber, prägten ihn von Jugend auf.


Von 1970 bis 1974 besuchte Edgar Huber die Grazer Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz (Abschluss zum Werbe- und Gebrauchsgraphiker) und wurde von den Professoren Richard Winkler, Anton Osterider, Richard Kriesche und Peter Gerwin Hoffman profund unterrichtet.


Danach folgte eine fünfjährige Ausbildung zum Restaurator in der staatlichen Restaurierwerkstätte der Österreichischen Galerie des Schlosses Belvedere in Wien unter der Leitung von Chefrestaurator OR Erich Franz Blaim. Edgar Huber lernte alle relevanten Restaurierungsarbeiten von ihm in technischer Perfektion, und arbeitete sohin an den berühmtesten Museumsbildern der Österreichischen Kunstgeschichte:  Werke von Klimt, Schiele, Kokoschka, Ender, Ammerling, Waldmüller, Defregger und anderen bedeutenden Malern zählten zu seinen täglichen Herausforderungen.


1980 kehrte Edgar Huber wieder in seine Geburtsstadt Graz zurück und betrieb hier erstmals eigenständig ein Atelier. 1982 eröffnete er das Atelier Obstgasse 5 im Bezirk Leonhard.
Auftraggeber wurden sowohl private Personen, als auch Institutionen wie Museen und Galerien, Persönlichkeiten aus Wirschaft und Politik und insbesondere die Kirche.

 

Edgar Huber und sein Vater Prof. Erwin Huber arbeiteten oft auch gemeinsam an künstlerischen und restaurativen Ausführungen bzw. Werken:


In dieser Zeit kam es zu einer Reihe eigenständiger künstlerischen Neuschöpfungen:

Besonders die steirische Kirche (Diözese Graz-Seckau) wurde Auftraggeber von zahlreichen Restaurierungen und Neuschaffungen bei kirchlichen Innenausstattungen: insbesondere an Altarbildern, Kreuzwegbilder, Heiligenbildern und Skulpturen vieler steirischer Kirchen.
Als erwähnenswerte Beispiele sind anzuführen:

Weitere Referenzen in chronologischer Reihenfolge:

1994 führte er zahlreiche Restaurierungen für Schloss Kornberg durch.

1997 wurde das Stadtmuseum Graz neu gestaltet, wertvolle Museumsbilder wurden durch Edgar Huber restauriert. Edgar Huber fertigte auch für das Stadtmuseum eine Kopie des bekannten Portraits von Friedrich III. an. Kunsthistorisch wertvoll ist seine Rekonstruktion des Landplagenbildes vom Grazer Dom.

2000 folgten Restaurierungsaufträge für die Stadtpfarrkirche in Graz,

2001-2003 Restaurierungen für den Dom zu Graz.

2003 übernahm Edgar Huber die konservatorische Leitung der steirischen Landesaustellung „Mythos Pferd“ in Piber.

2004 arbeitete er an umfangreichen Gemälden aus Schoss Seggau.

2005-2006 fertigte er Kopien von zwei Gemälden -  Legende der Heiligen Katharina von Pietro de Pomis - an der Hauptfassade des Mausoleums in Graz.

2007 Anlässlich des Papstbesuches in Österreich schuf Edgar Huber das Relief „Gnadenbild der Mariazeller Madonna“. Auflage: 300.000 Stück im Erstguss. Papst Benedikt XVI wurde während der Papstmesse in Mariazell ein vergoldetes Exemplar überreicht.      

2008 bezog Edgar Huber sein gegenwärtiges Atelier in Mariatrost und richtete dort seine Restaurierwerkstätte ein. Paralell dazu richtete er viel Augenmerk insbesondere auf die Forschung und kunsthistorischen Aufarbeitung der herausragenden Bildhauerkunst seines Vaters, Prof. Erwin Huber. Sein Lebenswerk wird regelmäßig in großen Ausstellungen präsentiert.

2016 Neuschaffung der Bronzefigur des Hl. Franziskus von Assisi mit dem Wolf von Gubbio zusammen mit Christa Huber-Winter.

2016 Lichtweg, 9 Ölbilder mit Blattgold, Darstellungen der Geschehnisse von der Auferstehung Christi bis zum Herabkommen des Heiligen Geistes am fünfzigsten Tag.

 

 

 

Kaiser Friedrich III. (Bildausschnitt),Edgar Huber, Kopie 1982, Öl auf Holz, GrazMuseum