Ein Spaziergang durch Graz. Das Werk ERWIN HUBERS im öffentlichen Raum

Ein Spaziergang durch Graz... oder viele Spaziergänge in Graz... und überall kann man „Erwin Hubers“ finden.

Ich möchte Sie anregen, bewusst ein Ausflugsziel zu wählen: zum Beispiel den Grazer Dom, um die Glocken zu hören, die geschmückt sind mit bronzenen Reliefs Erwin Hubers oder die Barbarakapelle mit ihrem Taufbecken und Osterleuchter zu besuchen. Oder sie machen einen Kunstausflug nach Kroisbach (Glocken, drei schöne Reliefs) und zur Basilika Maria Trost mit dem Erzengel Gabriel und dem großen Christus. Oder nach Eggenberg um die Kirche St. Vinzenz unseres Pfarrer Pucher zu erleben....oder.....oder!

So steht gleich hinter dem Mausoleum der heilige Ägydius, dem auch der Dom geweiht ist, im Burggarten und im Stadtpark Büsten berühmter Komponisten, Dichter, Maler und Politiker.
In vielen Kirchen stammen die Innen- und Außenskulpturen von seiner Hand. Geht man in Mariatrost die Angelusstiege hinauf, weist der Erzengel Raffael zur Wallfahrtskirche. Führt der Ausflug nach Eggenberg, erwartet sie ein herrlicher Altar, zwei Ambonen und ein Osterleuchter.

Nahe der Waltendorfer Hauptstraße kommt man zur Kirche Sankt Paul in der Eisteichsiedlung. Das bronzene Marientor Erwin Hubers lädt zum Eintritt in das Innere des Gotteshauses ein.

Viele Museen, so auch das Graz Museum, beherbergt Werke unseres Grazer Künstlers. Hier wartet eine große Frauenfigur – Mutter mit Kind – und einige Kleinplastiken berühmter steirischer Dichter auf den/die BesucherIn.
Auch die Buchhandlung Moser ist an der Innenwand mit einer Bronzefigur, der „Lesenden“geschmückt, und wie nicht anders zu erwarten, ist auch diese Bronzefigur in eine Lektüre vertieft!

In jedem Bezirk, ob im öffentlichen oder privaten Umfeld, gibt es Werke meines Vaters und ich lade Sie ein, die Kunstobjekte für sich zu entdecken und sich an ihnen zu erfreuen.

 

 

 

Ganz in Rot.

Die Ausstellung wurde in einem eleganten Rot designt. Plakate, Einladungen wie auch die Sockel, auf denen die Figuren plaziert waren, erhielten eine kräftige rote Farbgebung, welche einen besonders wirkungsvollen Kontrast mit den mittelalterlichen Steinwänden bildeten.

Die Schau zeigte eine Auswahl seiner profanen  insbesondere Frauenfiguren wie auch viele Werke seines sakralen Kunstschaffens.

Erwin Huber hatte in seinem Studium der Bildhauerei durch die Bildhauerkunst seiner Professoren Wilhelm Gösser, Walter Ritter und Alexander Silveri starke Vorbilder. Im Jahr 1948 besuchte er die Salzburger Sommerakademie unter der Leitung von Giacomo Manzu, woraufhin eine einjährige Weiterbildung in Manzus Atelier in Mailand folgte, die im bildnerischen Schaffen des Künstlers prägende und erkennbare Spuren hinterlies. Die intensive Bekanntschaft mit der italienischen Bildhauerei der Nachkriegszeit (Manzu, Giacometti) spielte eine tragende Rolle bei seinem Übergang zum Modernismus, sorgte für einen neuen Schwung, der trotzdem nicht radikal ausfiel.

Die Kennzeichen seines bildhauerischen Schaffens sind die Tendenz zur Reduktion, das Spiel mit der Oberfläche, das Abstrahieren - vor allem aber das Suchen und Finden des eigenen bildnerischen Ausdruckes, den nur große Künstler zu finden vermögen.

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